Förder-Rechner

Altersvorsorgedepot-Rechner

Wie viel legt der Staat bei dir drauf, und was wird daraus bis zur Rente? Drei Angaben genügen. Der Rechner zeigt dir Zulage, Steuererstattung nach Günstigerprüfung und eine Hochrechnung bis 67 – ohne Anmeldung, ohne dass du deine Daten hinterlässt.

Retirement investment account calculator

How much does the state add in your case, and what does that grow into by retirement? Three inputs are enough. The calculator shows your allowance, the tax refund after the comparison test and a projection to age 67 – no sign-up, no data left behind.

150 € / Monat

Ab 10 € Sockelbetrag im Monat. Voll gefördert wird bis 150 € im Monat (1.800 € im Jahr).

28 Jahre
Kinder mit Kindergeldanspruch

Die volle Kinderzulage von 300 € gibt es ab 25 € eigenem Sparbeitrag im Monat.

Dein Bruttoeinkommen im Jahr

Bestimmt deinen Steuervorteil. Je höher dein Steuersatz, desto mehr holst du über den Sonderausgabenabzug zurück.

7 %

Die tatsächliche Wertentwicklung hängt von deiner Anlagestrategie und der Marktentwicklung ab. Der Regler ist eine Annahme, keine Zusage.

Deine Förderung pro Jahr

Dein Eigenbeitrag 600 €
Grundzulage vom Staat + 240 €
Steuererstattung + 279 €
Vom Staat insgesamt 819 €

1.521 €

zahlst du netto

2.340 €

landen im Depot

Davon zahlt der Staat 33 %

Anteil des Staates an dem, was jährlich in dein Depot fließt. Der Balken zeigt, wie weit du die Förderung ausreizt.

312.000 €

Mögliches Depotvermögen mit 67 (39 Jahre)

Netto aus eigener Tasche: 23.400 € · Vom Staat: 9.360 €

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Dein Ergebnis wird in den Fragebogen übernommen.

So rechnet der Rechner

Damit du die Zahlen einordnen kannst, hier offen die Logik dahinter. Grundlage ist das Altersvorsorgereformgesetz, das am 1. Januar 2027 in Kraft tritt.

Die Zulage

Der Staat staffelt die Förderung in zwei Stufen. Auf die ersten 360 € im Jahr legt er 50 Prozent drauf, also bis zu 180 €. Auf alles darüber bis 1.800 € im Jahr gibt es 25 Prozent, also bis zu 360 € weitere Zulage. Zusammen sind das maximal 540 € Grundzulage – erreicht bei 150 € Sparbeitrag im Monat. Wer mehr einzahlt, bekommt darauf keine zusätzliche Zulage mehr; deshalb warnt der Regler ab dieser Grenze.

Für jedes Kind mit Kindergeldanspruch kommen 300 € im Jahr dazu. Die volle Kinderzulage gibt es ab 25 € eigenem Sparbeitrag im Monat. Wer beim Einstieg unter 25 ist, bekommt einmalig 200 € Berufseinsteigerbonus. Der Mindestbeitrag liegt bei 120 € im Jahr, also 10 € im Monat.

Der Steuervorteil – und warum er nicht einfach dazukommt

Deine Beiträge kannst du als Sonderausgaben absetzen: eigene Beiträge bis 1.800 € plus die erhaltenen Zulagen, ohne Kinder also bis zu 2.340 €. Das Finanzamt führt dann die Günstigerprüfung durch – und genau hier rechnen viele falsch.

Die Zulage und die Steuerersparnis addieren sich nicht. Das Finanzamt ermittelt, wie viel Steuer der Sonderausgabenabzug spart, und zieht die bereits gutgeschriebene Zulage davon ab. Nur was übrig bleibt, bekommst du zusätzlich erstattet. Bei niedrigem Steuersatz bleibt oft nichts übrig – die Zulage allein ist dann schon der bessere Weg. Bei hohem Steuersatz kommt ein Rest obendrauf. Der Rechner bildet das nach, deshalb springt die Steuererstattung je nach Einkommensstufe unterschiedlich stark.

Die Hochrechnung bis 67

Für das mögliche Depotvermögen unterstellt der Rechner, dass dein Beitrag und die Förderung jedes Jahr gleich bleiben und mit der eingestellten Rendite verzinst werden, bis du 67 bist. Voreingestellt sind 7 Prozent im Jahr – eine gängige Annahme für ein breit gestreutes Aktienportfolio über lange Zeiträume, aber eben eine Annahme. Der Regler geht bewusst von 5 bis 10 Prozent, damit du siehst, wie stark dieser eine Wert das Ergebnis bewegt.

Was der Rechner bewusst nicht kann

Er ist eine Orientierung, keine Beratung. Vier Dinge lässt er außen vor:

  • Produktkosten. Für das staatlich geförderte Standardprodukt gilt eine gesetzliche Kostengrenze von 1,0 Prozent. Was dein konkretes Produkt kostet, steht erst fest, wenn eines ausgewählt ist.
  • Deine Steuersituation im Einzelnen. Der Rechner arbeitet mit Einkommensstufen. Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag, Splitting, weitere Sonderausgaben und Freibeträge verschieben das Ergebnis.
  • Die Besteuerung in der Auszahlungsphase. Die Auszahlung ab 65 bis 70 ist steuerpflichtig. Wie viel davon bei dir hängen bleibt, hängt von deinem Steuersatz als Rentner ab.
  • Schwankungen. Eine konstante Rendite gibt es an keiner Börse. Reale Verläufe schwanken, und Verluste sind möglich.

Häufige Fragen zum Rechner

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Der Rechner läuft vollständig in deinem Browser. Es gibt keine Übertragung an einen Server, kein Tracking und keine Cookies zu Werbezwecken. Erst wenn du am Ende den Fragebogen ausfüllst und abschickst, gehen Daten an mich – und dann nur die, die du dort einträgst.

Warum sinkt die Förderquote, wenn ich mehr spare?

Weil die Zulage bei 1.800 € im Jahr gedeckelt ist. Wer 150 € im Monat einzahlt, reizt sie voll aus. Jeder Euro darüber wird nicht mehr bezuschusst und drückt damit den prozentualen Anteil des Staates. Das heißt nicht, dass mehr sparen falsch wäre – nur dass der zusätzliche Teil besser in ein freies Depot passt, wo du flexibel bleibst.

Gilt das auch für Selbstständige?

Ja, und das ist neu. Beim alten Riester waren Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht außen vor. Das Altersvorsorgedepot steht ihnen offen – einer der größten Unterschiede zur bisherigen Förderung.

Ich habe schon einen Riester-Vertrag. Was zeigt mir der Rechner?

Der Rechner bildet ausschließlich das neue Altersvorsorgedepot ab. Bestehende Riester-Verträge genießen Bestandsschutz und laufen weiter. Ob ein Wechsel sich für dich lohnt, hängt vom konkreten Vertrag ab – dazu steht mehr auf der Startseite im Abschnitt Riester.

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How the calculator works

So you can judge the numbers, here is the logic behind them. The basis is the German pension reform act that takes effect on 1 January 2027.

The allowance

The state pays in two tiers. On the first €360 per year it adds 50 per cent, so up to €180. On anything above that up to €1,800 per year it adds 25 per cent, so up to a further €360. Together that is a maximum basic allowance of €540, reached at a contribution of €150 per month. Pay in more and there is no additional allowance, which is why the slider warns you at that point.

For every child you receive child benefit for, another €300 per year is added, in full from €25 of your own monthly contribution. Anyone starting under the age of 25 receives a one-off €200 starter bonus. The minimum contribution is €120 per year.

The tax relief – and why it is not simply added on top

Your contributions are deductible: your own payments up to €1,800 plus the allowances received, so up to €2,340 without children. The tax office then runs the comparison test – and this is where most calculations go wrong.

The allowance and the tax saving do not add up. The tax office works out how much tax the deduction saves and subtracts the allowance already credited. Only the remainder is refunded. At a low tax rate there is often nothing left over – the allowance alone is already the better route. At a high rate, a remainder is paid out. The calculator reproduces this, which is why the refund moves differently across the income brackets.

The projection to 67

For the possible portfolio value, the calculator assumes your contribution and the subsidy stay the same every year and grow at the rate you set until you turn 67. The default is 7 per cent per year – a common assumption for a broadly diversified equity portfolio over long periods, but an assumption nonetheless. The slider deliberately spans 5 to 10 per cent so you can see how much this single figure moves the result.

What the calculator deliberately leaves out

It is a rough guide, not advice. Four things are not included:

  • Product costs. The subsidised standard product has a statutory cost cap of 1.0 per cent. What your specific product costs is only known once one has been chosen.
  • Your individual tax position. The calculator works with income brackets. Church tax, solidarity surcharge, joint assessment, other deductions and allowances all shift the result.
  • Taxation of the payout. Payouts between 65 and 70 are taxable. How much you keep depends on your tax rate as a pensioner.
  • Volatility. No stock market delivers a constant return. Real performance fluctuates and losses are possible.

Common questions about the calculator

Are my entries stored?

No. The calculator runs entirely in your browser. Nothing is sent to a server, there is no tracking and no advertising cookies. Data only reaches me once you fill in and submit the questionnaire – and then only what you enter there.

Why does the subsidy share fall when I save more?

Because the allowance is capped at €1,800 per year. At €150 per month you use it in full. Every euro beyond that is not subsidised and lowers the state's percentage share. That does not make saving more wrong – it just means the extra part belongs in a free investment account where you keep full flexibility.

Does this apply to self-employed people?

Yes, and that is new. Under the old Riester scheme, self-employed people outside the statutory pension system were excluded. The new account is open to them – one of the biggest changes.

I already have a Riester contract. What does the calculator show me?

It covers the new account only. Existing Riester contracts are protected and continue to run. Whether switching is worthwhile depends on your specific contract – there is more on that on the home page.

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