Steuerfrei in der Ansparphase
Keine Vorabpauschale, keine Abgeltungsteuer auf Erträge während der Laufzeit. Der Zinseszins arbeitet ungebremst.
Gesetz beschlossen · Start 01. Januar 2027
Der Staat gibt dir bis zu 983 € pro Jahr dazu – für deine Altersvorsorge oder dein Eigenheim. Mit Kindern nochmal mehr. Und das Beste: Richtig eingesetzt landet das Geld endlich in ETFs und Fonds und kann für dich arbeiten.
Reform der privaten Altersvorsorge
Nach über 20 Jahren wird die private Altersvorsorge in Deutschland grundlegend reformiert. Der Bundestag hat das Altersvorsorgereformgesetz am 27. März 2026 beschlossen, der Bundesrat hat am 8. Mai 2026 zugestimmt. Ab dem 1. Januar 2027 kannst du ein gefördertes Altersvorsorgedepot eröffnen.
Der entscheidende Unterschied zu Riester: Es gibt keinen Zwang zur Beitragsgarantie mehr. Dein Geld darf in global gestreute ETFs und Fonds fließen – mit den Renditechancen, die dazu gehören, und mit den Schwankungen, die dazugehören.
Deine Vorteile
Keine Vorabpauschale, keine Abgeltungsteuer auf Erträge während der Laufzeit. Der Zinseszins arbeitet ungebremst.
Investition in ETFs und Fonds statt in Garantien, die bei niedrigen Zinsen die Rendite auffressen.
Freie Strategiewahl und steuerfreies Umschichten innerhalb des Depots – du bist nicht auf ein Produkt festgenagelt.
Einzahlungen bis 1.800 € zzgl. Zulagen kannst du steuerlich geltend machen. Die Günstigerprüfung macht das Finanzamt automatisch.
Beim staatlich definierten Standardprodukt sind die Effektivkosten auf 1,0 % pro Jahr gedeckelt.
Freiberufler, Gewerbetreibende und Selbstständige sind neu förderberechtigt – eine der größten Änderungen der Reform.
Förder-Rechner
Drei Angaben genügen für eine erste Größenordnung. Die Zahlen sind eine Modellrechnung – keine Zusage und keine Anlageberatung.
Ab 10 € Sockelbetrag im Monat. Voll gefördert wird bis 150 € im Monat (1.800 € im Jahr).
Zulage gibt es nur auf Beiträge bis 150 € im Monat.
Die volle Kinderzulage von 300 € gibt es ab 25 € eigenem Sparbeitrag im Monat.
Bestimmt deinen Steuervorteil. Je höher dein Steuersatz, desto mehr holst du über den Sonderausgabenabzug zurück.
Die tatsächliche Wertentwicklung hängt von deiner Anlagestrategie und der Marktentwicklung ab. Der Regler ist eine Annahme, keine Zusage.
1.521 €
zahlst du netto
2.340 €
landen im Depot
Anteil des Staates an dem, was jährlich in dein Depot fließt. Der Balken zeigt, wie weit du die Förderung ausreizt.
312.000 €
Mögliches Depotvermögen mit 67 (39 Jahre)
Netto aus eigener Tasche: 23.400 € · Vom Staat: 9.360 €
Persönliche Auswertung anfordernDein Ergebnis wird in den Fragebogen übernommen.
Modellrechnung, keine Prognose. Unterstellt einen gleichbleibenden Beitrag bis zum 67. Lebensjahr, eine konstante jährliche Rendite nach Kosten und die zum Redaktionsschluss bekannte Rechtslage. Tatsächliche Wertentwicklungen schwanken, können auch negativ sein, und Verluste bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sind bei Kapitalanlagen nicht ausgeschlossen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Steuerliche Auswirkungen hängen von deiner persönlichen Situation ab. Diese Seite ersetzt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Eckdaten
01.01.2027
Start – ab dann eröffnest du dein Depot
ab 10 €
Sockelbetrag pro Monat als Mindesteigenbeitrag
540 €
maximale staatliche Grundzulage pro Jahr
1,0 %
maximale Effektivkosten beim Standardprodukt
1.800 €
maximal zulagenberechtigter Eigenbeitrag pro Jahr
200 €
Berufseinsteigerbonus einmalig bei Abschluss unter 25
65–70
Auszahlung frühestens mit 65, spätestens mit 70
30 %
des Kapitals sind als Einmalentnahme möglich
Für wen sich das besonders lohnt
Die Zulage ist gedeckelt, der Steuervorteil nicht. Wer gut verdient, holt deshalb über den Sonderausgabenabzug oft mehr heraus als über die Zulage selbst.
bis 983 €
+300 €
Neu
Eigenheim & wohnwirtschaftliche Verwendung
Die Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums verschwindet mit Riester nicht – sie wandert ins neue System. Es gibt dafür zwei Wege, und sie lassen sich kombinieren.
Altersvorsorge-Eigenheimbetrag
Tilgungsförderung
100 %
des geförderten Kapitals sind entnehmbar
5 Jahre
statt rund 20: verkürzte Besteuerung des Wohnförderkontos
0 €
Mindestrestbetrag – die 3.000-€-Hürde entfällt
0 %
Zinsen auf das Wohnförderkonto – die jährliche Erhöhung entfällt
Bei Riester war die Entnahme für selbstgenutztes Wohneigentum Pflichtbestandteil jedes Vertrags. Im neuen System ist sie das nicht mehr: Anbieter dürfen die Entnahmemöglichkeit anbieten, sie müssen es aber nicht.
Wer die eigene Immobilie auch nur im Hinterkopf hat, muss deshalb schon bei der Depoteröffnung gezielt auf diesen Punkt achten. Fällt die Entscheidung auf einen Anbieter ohne diese Option, steht das Geld später nicht für die Immobilie zur Verfügung – und das lässt sich dann nicht ohne Weiteres nachholen. Genau solche Details schauen wir uns im Gespräch an, bevor du dich festlegst.
Bestehende Wohn-Riester-Verträge laufen weiterhin nach den bisherigen Regeln. Entnahmen vor dem 1. Januar 2028 richten sich noch nach altem Recht. Ob ein Wechsel ins neue System sinnvoll ist, hängt vom konkreten Vertrag ab.
Du hast noch einen Riester-Vertrag?
Riester läuft nicht einfach aus. Verträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden, genießen Bestandsschutz und können unverändert weiterlaufen. Die Frage ist nur: Willst du das?
Dein Vertrag bleibt, wie er ist – mit Beitragsgarantie, mit den alten Kosten und mit der alten Förderung. Bei sehr alten Verträgen mit hohem Garantiezins kann genau das die richtige Entscheidung sein.
Du erklärst gegenüber deinem Anbieter, dass du in die neue steuerliche Förderung wechseln willst. Der Vertrag selbst und alle übrigen Konditionen bleiben unverändert bestehen.
Du gehst mit dem Guthaben in einen Neuvertrag zu den neuen Konditionen – ohne die bisher erhaltene Förderung zurückzahlen zu müssen. Dafür können Wechsel-, Abschluss- und Vertriebskosten anfallen.
Oft lohnt sich der Wechsel – aber eben nicht immer, und pauschale Antworten führen hier regelmäßig in die Irre. Ausschlaggebend sind der Garantiezins deines Tarifs, die bereits gezahlten Abschlusskosten, deine Zulagenhistorie, dein Alter und die Kosten, die ein Wechsel auslöst.
Diese fünf Punkte lassen sich nur am konkreten Vertrag beurteilen. Bring deine Unterlagen mit, dann rechnen wir beide Varianten nebeneinander durch – und du siehst schwarz auf weiß, was sich für dich lohnt.
Frühstart-Rente
Vom 6. bis zum 18. Lebensjahr zahlt der Staat 10 € im Monat in ein Depot auf den Namen deines Kindes – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Über zwölf Jahre sind das 1.440 € geschenktes Kapital, das dann bis zur Rente weiterarbeitet.
10 €
pro Monat vom Staat
12 Jahre
vom 6. bis zum 18. Lebensjahr
≈ 28.800 €
mögliches Kapital bis zur Rente*
0 €
Eigenbeitrag notwendig
* Modellrechnung bei 6 % Rendite p. a. ohne Eigenbeitrag bis zum Renteneintritt. Keine Zusage, keine Prognose – tatsächliche Ergebnisse können deutlich abweichen.
Zeitplan
27. März 2026
Bundestagbeschließt das Altersvorsorgereformgesetz
8. Mai 2026
Bundesratstimmt dem Gesetz zu – verkündet im Mai 2026
November 2026
Startschussder Förderberatung – jetzt wird geplant, was ab Januar läuft
1. Januar 2027
Eröffnungdeines Altersvorsorgedepots
Wer im Herbst 2026 durchgerechnet hat, verliert 2027 kein Förderjahr. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Vorbereitung – nicht im Dezember.
Finanzplanung aus einer Hand
Ein gefördertes Depot allein macht noch keinen Vermögensaufbau. Es ist ein Baustein. Wie viel er bringt, hängt davon ab, was drumherum steht: Wie hoch ist deine Steuerlast? Was passiert, wenn du morgen nicht mehr arbeiten kannst? Läuft eine bAV, und ist sie gut? Zahlst du auf alte Verträge, die ihr Geld nicht wert sind? Diese Fragen schauen wir uns gemeinsam an .
Gefördert und ungefördert – die Aufteilung ist entscheidend für Flexibilität und Steuerlast.
Sonderausgabenabzug, Basisrente, Günstigerprüfung: Was du dieses Jahr nicht nutzt, ist weg.
Berufsunfähigkeit ist das größte Einzelrisiko für jeden Vermögensplan – und wird am häufigsten übersehen.
Arbeitgeberzuschuss, Entgeltumwandlung, Vergleich mit privater Vorsorge – oft liegt hier Geld auf der Straße.
Riester, alte Lebensversicherungen, teure Fondspolicen: behalten, beitragsfrei stellen oder wechseln?
Kaufen oder mieten, Eigenkapitalaufbau, Anschlussfinanzierung – im Kontext deiner Gesamtplanung.
Vermittlungs- und Beratungsleistungen erfolgen im Rahmen der jeweiligen gewerberechtlichen Erlaubnis. Die Angaben dazu findest du im Impressum.
So läuft es ab
Sieben kurze Fragen, etwa zwei Minuten. Danach weiß ich, worum es bei dir geht, und du musst im Gespräch nicht bei null anfangen.
Ich melde mich per E-Mail oder Telefon – so, wie du es angegeben hast – und schlage zwei Termine vor. Wenn es nicht passt, sage ich das auch.
Rund 45 Minuten. Wir gehen deine Zahlen durch und du bekommst eine Einschätzung. Was du danach machst, entscheidest du – es gibt keinen Abschluss im ersten Termin.
Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Es entstehen dir keine Kosten, und du gehst keine Verpflichtung ein.
Dein Ansprechpartner
Ich berate Menschen zwischen Berufseinstieg und Lebensmitte beim Vermögensaufbau – überwiegend in Nürnberg, Fürth, Erlangen und der Metropolregion, auf Wunsch auch per Video.
Mein Anspruch: Du sollst nach dem Gespräch verstehen, warum etwas sinnvoll ist – nicht nur, dass es das ist. Deshalb rechne ich Dinge vor, statt sie zu behaupten, und sage auch, wenn ein Produkt für dich keinen Sinn ergibt.
Was mich antreibt, ist ehrlich gesagt simpel. Im Beratungsalltag sehe ich täglich, wie viel sich aus fast jeder Situation herausholen lässt: zwanzig, fünfzig oder hundert Euro im Monat – mal als Zulage vom Staat, mal schlicht, weil dieselbe Leistung woanders günstiger zu haben ist. Das ist Geld, das ab sofort dir gehört statt einer Versicherung oder dem Finanzamt. Über dreißig Jahre ist daraus längst kein Kleingeld mehr geworden. Deshalb zählt für mich jeder Euro.
Häufige Fragen
Die Ersteinschätzung ist für dich kostenlos und unverbindlich. Kommt später eine Vermittlung zustande, werde ich vom jeweiligen Produktanbieter vergütet – üblicherweise über eine im Produkt einkalkulierte Provision oder Courtage. Die konkrete Vergütungsform nenne ich dir vor einem Abschluss – schriftlich, bevor du dich entscheidest.
Nein. Diese Website informiert allgemein über das Altersvorsorgedepot und ist ausdrücklich keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Empfehlung eines bestimmten Produkts. Eine auf dich zugeschnittene Empfehlung ist erst im persönlichen Gespräch möglich, wenn deine Situation, deine Ziele und deine Risikobereitschaft bekannt sind.
Nein, geförderte Altersvorsorgedepots gibt es ab dem 1. Januar 2027. Sinnvoll ist die Vorbereitung trotzdem jetzt: Du klärst rechtzeitig, ob und in welcher Höhe sich das für dich lohnt, wie es zu bestehenden Verträgen passt und welcher Anbieter für dich in Frage kommt. Wer erst im Dezember 2026 anfängt zu rechnen, verschenkt womöglich ein Förderjahr.
Bestehende Riester-Verträge laufen weiter, neue kommen nicht mehr dazu. Ob dein Vertrag ruhen, weiterlaufen oder – soweit möglich – übertragen werden sollte, hängt vom konkreten Tarif ab: Garantiezins, Kosten, Zulagenhistorie und dein Alter spielen dabei eine Rolle. Das lässt sich nur am konkreten Vertrag beurteilen, pauschale Antworten führen hier regelmäßig in die Irre.
Ja, über zwei Wege.
Das Altersvorsorgedepot verzichtet bewusst auf eine Beitragsgarantie. Das ist der Grund für die höheren Renditechancen – und zugleich der Grund für Kursschwankungen. Wertverluste sind möglich, auch über längere Zeiträume, und im ungünstigsten Fall ist ein Verlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen. Die Fondsanteile selbst sind Sondervermögen und damit von einer Insolvenz des Anbieters getrennt. Wer Garantien möchte, findet daneben ausdrücklich Garantieprodukte mit 80 % oder 100 % Beitragserhalt – zulasten der Renditechance.
Die Auszahlung startet frühestens mit 65 und spätestens mit 70. Du wählst zwischen einer lebenslangen Leibrente und einem Auszahlplan, der mindestens bis zum 85. Lebensjahr reicht. Bis zu 30 % des Kapitals kannst du dir zu Beginn auf einen Schlag auszahlen lassen. Die Auszahlungen werden nachgelagert besteuert, also erst im Rentenalter – dann meist mit einem niedrigeren persönlichen Steuersatz.
Nein. Ich bin nicht an die Produkte eines einzelnen Versicherers, einer einzelnen Bank oder eines einzelnen Finanzdienstleisters gebunden. Als Mehrfachagent wähle ich aus über 200 vorab geprüften Gesellschaften.
Deine Angaben nutze ich ausschließlich, um deine Anfrage zu bearbeiten und dich zu kontaktieren. Es gibt kein Tracking, keine Werbe-Cookies und keine Weitergabe zu Werbezwecken an Dritte. Du kannst deine Einwilligung jederzeit formlos widerrufen, dann lösche ich die Daten. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Ja, jederzeit und formlos. Eine kurze E-Mail genügt – ohne Begründung, ohne Formular und ohne Kosten.
Unverbindliche Anfrage
Sieben kurze Fragen. Am Ende entscheidest du, ob und wie wir sprechen – es gibt keinen Automatismus und keinen Anruf ohne deine Zustimmung.
Die Zulage bekommt nur, wer zu einem der begünstigten Personenkreise gehört. Ein Klick genügt.
Nach deiner Angabe gehörst du wahrscheinlich nicht zum unmittelbar förderberechtigten Personenkreis. Dann gibt es für dich keine staatliche Zulage auf ein Altersvorsorgedepot.
Zwei Dinge solltest du trotzdem wissen. Erstens ist die Frage im Einzelfall oft kniffliger, als sie aussieht – etwa wenn dein Ehepartner förderberechtigt ist. Zweitens ist die Zulage ohnehin nur ein Baustein: Vermögensaufbau mit ETFs, Steueroptimierung und Absicherung funktionieren völlig unabhängig davon.
Wenn du magst, schauen wir uns genau das an. Die restlichen Fragen drehen sich um dein Gesamtbild, nicht um die Förderung.
Unter 25 gibt es einmalig 200 € Berufseinsteigerbonus obendrauf.
Ehrliche Einschätzung genügt – das lässt sich später jederzeit anpassen.
Je Kind kommen bis zu 300 € Zulage im Jahr dazu.
Wähl alles aus, was dich anspricht – je mehr ich vorher weiß, desto konkreter wird das Gespräch.
Rund 45 Minuten solltest du einplanen.
Ich melde mich binnen 24 Stunden an Werktagen. Kein Newsletter, keine Weitergabe.
Ich schaue mir deine Angaben persönlich an und melde mich binnen 24 Stunden an Werktagen bei dir.
Testmodus: Es ist noch kein Formular-Empfänger hinterlegt. In config.js unter formEndpoint eintragen (siehe README).